WordPress oder Baukasten?
Kurz gesagt: ein Baukasten ist günstig, solange nichts Besonderes gebraucht wird, und teuer, sobald der Betrieb wächst. WordPress ist aufwendiger im Aufbau und dafür frei in allem, was danach kommt.
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Mieten oder besitzen?
Die Frage lautet selten WordPress oder Wix. Ein Baukasten ist ein Mietverhältnis: du zahlst monatlich, und was du bekommst, bestimmt der Anbieter. WordPress ist Eigentum: du zahlst für Platz auf einem Server, alles andere gehört dir. Beides kann richtig sein, falsch wird es nur, wenn du das eine wählst und das andere erwartest.
Baukasten
- Fester Monatsbeitrag, solange die Seite lebt
- Umzug zu einem anderen Anbieter meist unmöglich
- Design und Wachstum nur im Rahmen der Vorlagen
WordPress
- Hosting ab wenigen Euro im Monat, die Seite gehört dir
- Jederzeit umziehbar, alles exportierbar
- Wächst mit, von der einzelnen Seite bis zum Shop
Die 4 Anbieter, nach denen am häufigsten gefragt wird
Wix
Sehr viele Vorlagen, bequem zu bedienen. Ein Wechsel ist praktisch nicht möglich, Inhalte lassen sich nicht sinnvoll mitnehmen.
Jimdo
Deutscher Anbieter, einfach und schlank. Für eine kleine Visitenkartenseite in Ordnung, bei eigenen Ideen zu Aufbau oder SEO schnell an Grenzen.
Ionos MyWebsite
Oft im Hostingpaket gebündelt und scheinbar günstig. Die Seite existiert nur innerhalb des Tarifs.
WordPress
Läuft auf jedem normalen Hosting, jederzeit umziehbar. Braucht am Anfang jemanden, der weiß, was er tut, und danach Updates.
Wo Baukästen bei Google verlieren
Langsam auf dem Handy
Viel Code für Funktionen, die deine Seite nie nutzt. Auf dem Handy merkt man das deutlich.
Wenig Kontrolle
Titel, Beschreibungen und Adressen lassen sich oft nur eingeschränkt selbst setzen.
Mühsames Wachstum
Eine eigene Seite pro Leistung oder Ort: genau das wird im Baukasten schnell umständlich.
Was du nach 5 Jahren in der Hand hast
Ein Baukastentarif mit 20 Euro im Monat kostet in 5 Jahren 1.200 Euro, und am Ende gehört dir nichts. Bei WordPress zahlst du den Bau einmalig, danach das Hosting, das für eine normale Firmenseite deutlich darunter liegt.
Das ist kein Argument gegen Baukästen an sich. Es ist ein Argument dagegen, einen Baukasten für etwas zu benutzen, das Geld verdienen soll.
Was im Kleingedruckten steht
Eigene Domain erst später
Oft erst im höheren Tarif enthalten, im günstigsten dazu Werbung des Anbieters.
Extras kosten extra
Formulare oder Terminbuchung werden gern als Aufpreis verkauft.
Kündigen heißt weg
Bei Kündigung ist die Seite nicht offline, sondern gelöscht.
Wann welcher Weg richtig ist
Baukasten passt
Für einen Verein, ein Nebenprojekt oder eine Seite, die nur sagt, dass es dich gibt, und die du in 2 Abenden selbst zusammenklickst.
WordPress passt
Sobald die Seite Aufträge bringen soll. Dann entscheiden Geschwindigkeit, Struktur und Auffindbarkeit.
Und der WordPress Baukasten?
Das Werkzeug ist selten das Problem, eher die Menge: 3 Erweiterungspakete, 14 Plugins, 450 nachgeladene Dateien. So sah meine alte Seite aus.
Deshalb achte ich bei jeder Seite auf wenige, gepflegte Erweiterungen. Meine eigene Seite habe ich komplett von Hand neu gebaut, ohne Seitenbaukasten.
Was oft gefragt wird
Kann ich meine Wix Seite zu WordPress umziehen?
Ist WordPress nicht unsicher?
Muss ich mich dann um Updates kümmern?
Brauche ich technisches Wissen?
Was ist mit Shopify für einen Shop?
Unsicher, was zu dir passt?
Schreib mir, was du vorhast. Wenn ein Baukasten reicht, sage ich dir das auch.



