Ratgeber

Google Bewertungen bekommen: So fragst du Kunden richtig

Zufriedene Kunden bewerten selten von allein. Wann du fragst, wie der Link aussieht und was Google ausdrücklich verbietet.

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Von Maximilian Schinck, Webdesigner in München ·

Die meisten zufriedenen Kunden würden dir gern eine gute Bewertung schreiben. Sie tun es nur nicht, weil niemand fragt oder weil es zu umständlich ist. Unzufriedene Kunden dagegen finden den Weg zu Google ganz von allein. Wer nicht aktiv um Bewertungen bittet, bekommt deshalb oft ein schiefes Bild.

Kurz gesagt: Frag direkt nach einem gelungenen Auftrag, schick einen direkten Link und mach es so einfach wie möglich. Belohnungen für Bewertungen und das Aussortieren unzufriedener Kunden sind bei Google verboten.

Warum Bewertungen so viel bewirken

Bewertungen wirken an 2 Stellen. Zum einen gehören sie zu den Dingen, nach denen Google entscheidet, welche Betriebe in der Karte oben stehen. Zum anderen entscheiden sie mit, wen ein Kunde anruft, wenn 3 Betriebe nebeneinander stehen. Ein Betrieb mit vielen aktuellen und ausführlichen Bewertungen wirkt greifbarer als einer mit 2 Bewertungen aus dem Jahr 2019.

Der richtige Moment

Am besten fragst du, wenn die Arbeit gerade abgeschlossen ist: bei der Übergabe, nach dem letzten Handgriff oder wenn sich der Kunde bedankt. 1 Woche später ist der Moment vorbei, der Kunde hat andere Dinge im Kopf. Eine kurze Nachricht am selben Tag funktioniert in der Regel besser als eine Erinnerung nach Wochen.

Wichtig dabei: Frag grundsätzlich alle Kunden. Den Zeitpunkt darfst du klug wählen, die Auswahl nicht.

So machst du es dem Kunden leicht

Den direkten Link holen

In deinem Google Unternehmensprofil findest du unter „Mehr Rezensionen erhalten“ einen Link, der direkt zum Bewertungsfenster führt. Den speicherst du dir am Handy als Textbaustein. Der Kunde muss dann nicht erst nach deinem Betrieb suchen, sondern landet mit 1 Tipp an der richtigen Stelle.

Persönlich statt Massenmail

Eine kurze, persönliche Nachricht per WhatsApp oder SMS wirkt besser als ein Rundschreiben. Zum Beispiel so:

„Hallo Frau Bauer, danke nochmal für den Auftrag! Wenn Sie zufrieden waren, würde mir eine kurze Bewertung bei Google sehr helfen. Hier geht es direkt hin: [Link]. Schöne Grüße, Thomas“

Eine Karte mit QR Code

Wenn du Kunden vor Ort triffst, hilft eine kleine Karte mit QR Code, zum Beispiel bei der Rechnung oder am Ende eines Termins. Den QR Code erzeugst du aus demselben Link.

Was Google ausdrücklich verbietet

  • Belohnungen: Rabatte, Gutscheine oder Gewinnspiele im Tausch gegen eine Bewertung sind nicht erlaubt, auch nicht für eine neutrale Bewertung.
  • Aussortieren: Nur zufriedene Kunden um eine Bewertung zu bitten und unzufriedene bewusst auszulassen, verstößt ebenfalls gegen die Richtlinien.
  • Gefälschte Bewertungen: Bewertungen von Mitarbeitern, Familie oder gekauften Profilen kann Google löschen und das Profil einschränken.

Auf jede Bewertung antworten

Antworte auf jede Bewertung, auch auf die kurzen. Ein ehrliches „Danke, hat mich gefreut“ zeigt, dass hinter dem Profil ein Mensch steht. Bei Kritik gilt: sachlich bleiben, nicht rechtfertigen, ein Gespräch anbieten. Viele Kunden lesen gerade die Antworten auf schlechte Bewertungen besonders genau, weil sie zeigen, wie ein Betrieb mit Problemen umgeht.

Fazit

Gute Bewertungen sind kein Zufall, sondern eine Gewohnheit: fragen, verlinken, antworten. Wie du dein Profil darüber hinaus aufstellst, steht im Ratgeber zum Google Unternehmensprofil. Wenn du möchtest, richte ich dir Profil und Bewertungslink zusammen mit deiner Website ein, mehr dazu unter SEO München.

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