Du schaltest eine Anzeige für „Heizung Notdienst München“ und schickst jeden Klick auf deine Startseite. Dort warten Leistungen, Team, Firmengeschichte und 9 Menüpunkte. Der Interessent wollte nur eine Nummer und ist nach 5 Sekunden wieder weg. Das Geld für den Klick ist trotzdem ausgegeben.
Kurz gesagt: Eine Anzeige braucht ein Ziel, das genau das hält, was die Anzeige verspricht. Das kann eine gut aufgebaute Leistungsseite deiner Website sein oder eine eigene Landingpage. Entscheidend ist nicht der Name, sondern dass der Besucher sofort handeln kann.
Was eine Landingpage eigentlich ist
Eine Landingpage ist eine Seite mit genau einem Ziel: Der Besucher soll anrufen, ein Formular ausfüllen oder einen Termin anfragen. Sie hat meist kein großes Menü, keine Ablenkung und spricht nur über ein Angebot. Eine normale Website dagegen soll viele Fragen beantworten und für viele Suchen gefunden werden.
Wann deine normale Website reicht
Wenn du eine saubere Seite für genau die Leistung hast, die du bewerben willst, brauchst du nicht zwingend etwas Neues. Prüfe diese Punkte:
- Die Seite beantwortet die Frage aus der Anzeige in den ersten Zeilen.
- Telefonnummer oder Anfrageknopf sind ohne Scrollen sichtbar, auch auf dem Handy.
- Die Seite lädt zügig und wirkt auf dem Smartphone aufgeräumt.
Wann sich eine eigene Landingpage lohnt
Eine Landingpage ist sinnvoll, wenn du ein klar abgegrenztes Angebot bewirbst, etwa eine Aktion, einen Notdienst oder eine Leistung für ein bestimmtes Gebiet. Dann kannst du Text und Bild genau auf die Anzeige abstimmen. Außerdem lässt sich leichter beobachten, was passiert, weil alle Besucher dieselbe Seite sehen.
Für unterschiedliche Anzeigen brauchst du nicht 20 Seiten. Oft reichen 2 oder 3 Seiten für deine wichtigsten Leistungen.
Was auf die Seite gehört
- Eine Überschrift, die die Suche des Kunden aufgreift.
- 2 bis 3 Sätze, was du konkret anbietest und für welches Gebiet.
- Ein deutlicher Knopf oder eine Telefonnummer zum Antippen.
- 1 bis 2 Gründe, warum man dir vertrauen kann, zum Beispiel echte Bewertungen, sofern es sie gibt.
- Ein kurzes Formular mit wenigen Feldern.
Typische Fehler bei Anzeige und Zielseite
Häufig passen Anzeige und Seite nicht zusammen: Die Anzeige verspricht einen Festpreis, die Seite nennt keinen. Oder die Anzeige gilt für München, die Seite spricht von ganz Deutschland. Auch ein Formular mit vielen Pflichtfeldern kostet Anfragen. Und beim Datenschutz gilt: Wenn du Messwerkzeuge einsetzt, brauchst du eine saubere Einwilligung. Dazu lässt du dich am besten rechtlich beraten.
Erst auf dem Handy testen
Die meisten Klicks auf Anzeigen kommen vom Smartphone. Öffne deine Zielseite deshalb selbst mit dem Handy, am besten im mobilen Netz und nicht im WLAN. Ist der Text lesbar? Findest du die Nummer sofort? Lässt sich das Formular mit dem Daumen ausfüllen? Bitte auch jemanden aus der Familie oder aus dem Betrieb, die Seite 1 Minute lang auszuprobieren. Was dort hakt, hakt bei Kunden auch.
Erst klein starten, dann lernen
Beginne mit einem überschaubaren Betrag und schau nach 2 bis 4 Wochen, welche Suchbegriffe Anrufe bringen und welche nur Klicks. Ändere immer nur eine Sache auf einmal, sonst weißt du nicht, was gewirkt hat. Anzeigen und die normale Suche ergänzen sich übrigens, mehr dazu im Beitrag über lokales Finden bei Google.
Fazit
Bevor du Geld in Anzeigen steckst, sollte die Zielseite stehen. Ob das eine vorhandene Leistungsseite oder eine Landingpage ist, hängt von deinem Angebot ab. Wenn du unsicher bist, schauen wir gemeinsam, ob deine Seite bereit ist. Mehr dazu auf der Seite Website erstellen lassen in München oder direkt über den Kontakt.



